Zimmerpflanzen haben es im Winter schwer – 6 Fehler, die du dir sparen kannst

Gerade im Winter ist es hierzulande schwierig die Wachstumsbedingungen für tropische Zimmerpflanzen aufrecht zu erhalten, die noch im Sommer kein Problem waren.

Wichtig ist:

Nimm deine Pflanze genau unter die Lupe und versuche zu verstehen, welche Änderung der Wachstumsbedingungen für sie jetzt zum Problem werden können.

Fehler Nummer 1 – Zu viel Dünger

Im Winter wächst die Pflanze deutlich langsamer wegen den weniger werdenden Sonnenstunden. Dünger hilft einer Pflanze beim Wachsen. Es bringt sie jedoch nicht zum Wachsen.

Viele greifen zum Düngemittel, um das Wachstum der Pflanze anzuregen. Das ist jedoch falsch. Die Pflanze kann den reichlichen Dünger nicht verwerten. Dies führt zu gelben Blättern mit braunen Rändern. Im Winter sollte die Zufuhr von Dünger deutlich reduziert werden gegenüber dem Sommer.

In Pflegehinweisen einer Pflanze wird häufig angegeben, wie jeweils im Sommer und Winter gedüngt werden soll.

Fehler Nummer 2 – Heizungsluft

Wenn deine Zimmerpflanze braune Blattränder bekommt, dann hat das häufig mit einem Mangel an Wasser zu tun.

Selbst, wenn du die Pflanze ausreichend gießt, kann es zu braunen Seitenrändern kommen. Auch die Luftfeuchtigkeit ist hierfür entscheidend. Bei der trockenen Heizungsluft im Winter tritt so etwas vermehrt auf.

Hier kannst du einfach Abhilfe schaffen: Sprühe die Blätter regelmäßig ein oder wische sie mit einem feuchten Tuch ab.

Fehler Nummer 3 – Schädlinge werden übersehen

Viele Rahmenbedingungen führen dazu, dass Schädlinge es im Winter einfacher und Pflanzen schwerer haben. Aufgrund von weniger Licht fahren die Pflanzen ihr Wachstum deutlich zurück und sind aufgrund der veränderten Bedingungen geschwächt.

Hinzu kommt, dass Schädlinge, wie die Trauermücke, nun ein Winterquartier suchen und feuchte Erde dafür genau das richtige Umfeld für sie bietet. Wenn der Erdboden nicht abtrocknet, dann bietet es den Trauermücken gute Bedingungen ihre Eier in der Erde abzulegen.

Hingegen bietet die trockene Heizungsluft Spinnmilben gute Bedingungen. Jetzt kommt es darauf an, die obere Erdschicht zwischendurch antrocknen zu lassen und gleichzeitig die Pflanze mit einer Sprühflasche regelmäßig zu befeuchten.

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Fehler Nummer 4 – Zu viel Wasser

Vom Sommer bist du vielleicht noch gewohnt, dass die Pflanze eine große Menge Wasser benötigt. Jetzt ist es wichtig, dass du einen Gang zurückschaltest. Im Winter schwitzt die Pflanze weniger. Außerdem benötigt sie weniger Wasser für ihr Wachstum, da dies verlangsamt ist.

Lass die obere Erdschicht immer trocken werden und gieße dann erst wieder nach. Achte am besten auch darauf, dass kein Wasser in dem Übertopf steht.

Fehler Nummer 5 – Umtopfen im Winter

Der beste Zeitpunkt für das Umtopfen liegt nicht im Winter, da es der Pflanze erschwert ist in der neuen Umgebung beziehungsweise dem neuen Boden schnell Fuß zu fassen. Wieso das so ist, erfährst du ausführlich in meinem Beitrag “Warum Umtopfen im Frühjahr am besten ist“.

Fehler Nummer 6 – Wenig Licht

Die Tage werden kürzer und weniger Sonnenstunden und somit weniger Energie stehen deiner Zimmerpflanze zur Verfügung. Hinzu kommt, dass der Himmel häufig bedeckt ist. Das sorgt für noch weniger Licht.

Doch aus Licht beziehen deine Pflanzen ihre ganze Energie.

Jetzt ist es wichtig, dass deine Pflanzen noch so viel wie möglich von dem wertvollen Licht bekommen. Das kann direkt vor einem Fenster sein oder über Pflanzenlampen sichergestellt werden.

Fazit:

Viele veränderte Bedingungen führen im Winter zu einer Schwächung der Pflanzen. Besonders das wenige Licht führt zu einer Reihe von Problemen. Es gibt jedoch Möglichkeiten, wie du Abhilfe schaffen kannst. Im folgenden Beitrag erfährst du wie:

Pflanzenlampen