Winterharte Palmen - Mittelmeeratmosphäre für Zuhause
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5 winterharte Palmen – Mittelmeer-Atmosphäre für Zuhause

Mit Palmen verbinden viele Menschen Urlaub im warmen Süden. Doch auch in unseren Gärten können winterharte Palmen wachsen. Einige von ihnen sogar ohne Schutzmaßnahmen im Winter. Hättest du das gedacht?

Hier kommen meine 5 Empfehlungen für winterharte Palmen im Garten.

Nadelpalme (Rhapidophyllum hystrix)
Die Nadelpalme wächst langsam und wird ca. einen Meter hoch. Oft bildet die Palme Horste, das heißt weitere kleine Stämme an der selben Pflanze. In Europa ist sie selten in Baumärkten zu finden und weitestgehend unbekannt. In den USA sieht das ganz anders aus. Da sie Temperaturen zwischen -14 und -24 Grad verträgt, wird sie dort häufig als Zierpflanze auch in Städten im kalten Norden verwendet. Ihre ursprüngliche Heimat ist viel weiter südlich in Florida und anderen Südstaaten der USA.

Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei)
Die Chinesische Hanfpalme kommt, du ahnst es, aus China. Die Hanfpalme ist die gängigste Sorte in unseren Baumärkten, wenn es um winterharten Palmen geht. In der Schweiz gilt sie inzwischen sogar als invasive Art. Die Palmenwedel sehen denen der in Los Angeles und Las Vegas gepflanzten Palmen sehr ähnlich. Der Stamm ist jedoch im Gegensatz zu den Exemplaren am Hollywood-Boulevard und Co. nicht so kahl und glatt. In geschützter Lage kann sie die aktuell sehr milden Winter völlig ohne Schutz gut überstehen. In besonders freistehender Lage und bei einem sehr kalten Winter mit wochenlangem Frost kannst du sie etwas schützen.

Yucca-Palme (Yucca rostrata)
Von Yuccas gibt es viele Sorten. Sie werden auch Palmlilien genannt und sehen häufig aus wie Agaven, die aber einen Stamm bilden. Eine sehr frostverträgliche Sorte mit hohem Stamm ist die Yucca rostrata. Sie kommt ursprünglich aus dem Süden der USA. Man bekommt sie kaum im Baumarkt. Doch es gibt sie in Onlineshops und bei privaten Anbietern.

Zwergpalmetto (Sabal minor)
Die Zwerpalmetto ist eine kleinwüchsige Palme aus dem Südosten der USA, wo sie stark verbreitet ist. Der Stamm ist bei diesen Pflanzen meist unterirdisch und die Palmenwedel beginnen direkt über dem Erdboden. Die Pflanze erscheint so eher wie ein Busch. In selten Fällen gibt es sie auch mit einem maximal 1 bis 2 m hohen Stamm. Bei besonders kalten Wintern erfrieren die Blätter. Doch keine Sorge: Sie treibt im Jahr darauf neu aus. Sie kann mit bis zu – 20 °C umgehen. Während ihre Blätter früher von Indianern zum Flechten von Körben verwendet wurden, wird sie heute vor allem als Zierpflanze eingesetzt. Auch diese Pflanze findet man nicht so häufig in Baumärkten. Doch die Suche zahlt sich mit den dichten Palmenwedeln aus, die echt super schön aussehen.

Zwergpalme (Chamaerops humilis)
Die Zwergpalme wächst mehrstämmig. Schon die besonders kleinen Exemplare im Baumarkt haben oft eine Vielzahl von Stämmen. Sie heißt zwar Zwergpalme, kann jedoch bis zu 6 Metern hoch werden. Sie kommt aus dem Mittelmeerraum und wächst dort auf sandigen Böden. Die Blattknospen der Zwergpalme isst man dort sogar als Gemüse. Sie verträgt maximal -10 bis -13 Grad Celsius.

Du bekommst nicht genug von exotischen Pflanzen und möchtest einen Dschungel aus deinem Garten machen? Dann findest du in diesem Beitrag eine weitere Pflanze, die dort sehr gut hin passt. In diesem Beitrag zeige ich dir, welche Bananensorte besonders frostbeständig ist. Viel Spaß beim Lesen.