Warum Umtopfen im Frühjahr am besten ist - Pflanzensuchti
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Warum Umtopfen im Frühjahr am besten ist

Warum topfen wir Pflanzen überhaupt um? Weil Pflanzen nach einer gewissen Zeit das ganze Erdreich im Topf durchwurzelt haben. Es gibt Pflanzen, die mit dem wenigen Platz für ihr Wurzelwerk super auskommen. Sie konzentrieren sich dann sogar noch mehr auf die Ausbildung der oberirdischen Pflanzenteile. Doch das ist eher die Ausnahme. Wenn du wirklich große starke Pflanzen kultivieren möchtest, dann kannst du ihnen neuen Raum verschaffen.

Ich verrate dir, wieso du das am besten im Frühjahr machst.

Im Frühjahr bekommen sie bereits viel Tageslicht und die Wachstumsphase des Jahres beginnt. So haben Sie außer dem veränderten Nährstoffhaushalt im Topf nicht mit anderen neuen Bedingungen zu kämpfen.

Selbstverständlich kann es auch sinnvoll sein im Herbst oder Winter den Topf zu wechseln. Beispielsweise, wenn ein Tontopf zu Bruch gegangen ist. Das kann auch gut gehen.
Es können aber durch den zusätzlichen Stress Lichtmangel-Triebe entstehen. Das heißt, dass die Triebe sehr hellgrün und lang werden. Man spricht auch vom Vergeilen.

Also: Wenn du das Wachstum deiner Pflanzen bestmöglich unterstützen und die natürlichen Umweltbedingungen berücksichtigen möchtest, dann empfehle ich dir ganz klar das Umtopfen im Frühjahr vorzunehmen.

Denn irgendwie gehört die Freude beim Umtopfen inzwischen auch zu den typischen Frühlingsgefühlen. 🙂

Apropos Freude beim Umtopfen. Was mich lange lange geärgert hat, war das Aufräumen nach dem Umtopfen. Mittlerweile habe ich dazu gelernt und verwende eine Umtopf-Plane. So bleibt die Wohnung sauber und die Frühlingsgefühle werden nicht durch den Frühjahrsputz zerstört. 😛

Wenn es für dich jetzt ans Umtopfen geht, dann kannst du dazu auch diesen Beitrag ansehen. Ich erkläre darin, welches Substrat für welche Zwecke das Richtige ist. Viel Spaß beim Lesen. 🙂