die Supermarkt-Banane für Zuhause

Es gibt über 100 Bananensorten. Viele davon sind durch die großen Kerne ungenießbar. Doch welche essen wir heute am meisten? Welche finden wir als Supermarkt-Banane in den Regalen?

Unsere Geschichte beginnt im England der 1830er Jahre. Dort pflanzte der Gärtner des Duke of Devonshire Bananenstauden aus China an. Der Duke wollte seinen Gästen exotische Früchte zum Nachtisch anbieten.

1835 blühte die Sorte “Musa Cavendishii” das erste mal. Die ersten Früchte wurden im Jahr darauf geerntet und eine Frucht gewann sogar einen Ausstellungspreis.

Diese Sorte hat keine Kerne und bildet auch ohne Befruchtung Früchte. Somit ist sie aber auch unfähig sich über Samen zu vermehren. Ihr bleibt somit nur die Vermehrung über Kindel, die sich neben der Mutterpflanze bilden.

1853 verbreiteten Europäer Stauden aus dem Gewächshaus im ganzen Pazifikraum. Den Siegeszug trat sie an, als die vorherrschende Jamaika-Banane Probleme mit der Pananamakrankheit bekam. Die Cavendish-Banane schmeckt zwar weniger intensiv, konnte aber doppelt so viel Ertrag erzielen.

Heute essen wir vor Allem die Cavendish-Banane, obwohl es weit mehr essbare Bananen gibt.

Wenn du selbst die typische Supermarkt-Banane anbauen möchtest, dann kannst du beispielsweise diese hier kaufen.

Du kannst diese Sorte auch im Kübel pflanzen und im Sommer raus stellen. Sie benötigt aber immer deutlich über 20 °C und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Im Winter kannst du sie an einem hellen Südfenster überwintern. Gerade da ist es wichtig, dass du sie viel mit Wasser einsprühst, weil das auch Schädlingen vorbeugt.

Nach 3-4 Jahren bildet sie bei einer Höhe von 2 bis 3 Metern Früchte. Und dann heißt es:

Bon Appétit.

Wenn du wissen möchtest, welche Bananensorte auch in Deutschland ausgepflanzt im Garten wächst und bis zu 5 Meter hoch wird, dann schaue gern bei diesem Beitrag vorbei. Viel Spaß beim Lesen. 🙂