So helfen dir Pflanzen am Leben zu bleiben

“Mutter Natur”. Warum sagen wir eigentlich “Mutter Natur“? Durch die Figur der Mutter wird ihr eine weibliche Rolle zugeschrieben. Redensarten wie “am Busen der Mutter Natur” oder “im Schoß der Mutter Erde” zeugen von dem altertümlichen Verständnis der Natur als lebensschenkende Mutter, die schöpferisch Schutz, Geborgenheit und Ernährung bringt.

Aber wie lässt sich das auf die heutige Zeit übertragen und welche Lehren können wir aus der Geschichte ziehen?

Unsere Geschichte beginnt auf der Osterinsel. Das ist die Insel mit den großen steinernen Figuren. Sie wurde am Ostersonntag 1722 entdeckt.
Sie ist ein lehrreiches Beispiel dafür, was passiert, wenn uns Pflanzen am Ar*** vorbei gehen.

 

Keine Pflanze, keine Nahrung.

Auf der Insel wurden sämtliche Bäume für die Entwicklung der dortigen Zivilisation gefällt. Das Mikroklima veränderte sich rasant und nach kurzer Zeit war der Erdboden nicht mehr fruchtbar.

Die Pflanzenwelt auf der Insel war ein fragiles System, in dem sich Pflanzen gegenseitig unterstützten. So wurde durch die Rodung der Bäume die Erosion beschleunigt, d.h. die nährstoffreiche Erde wurde einfach weggespült bzw. vom Winde verweht. Aber auch die Luftfeuchtigkeit konnte nicht mehr auf der Insel gehalten werden. Das dicke Blätterdach war eben weg.

Als Folge gingen mit den großen Bäumen auch die kleinen Pflanzen verloren.

Die Menschen sind dort schlicht verhungert.

Aus diesem Beispiel kann man gleich mehrere Schlüssel ziehen.

Zum einen sind wir natürlich auf die Lebensmittel angewiesen, die uns die Pflanzen schenken. Zum anderen schenkt uns die sichere Versorgung mit Lebensmitteln Frieden.

Die Inselbewohner versuchten in Höhlen auszuweichen um in Bereichen, in dem das Dach von Höhlen eingestürzt war, Pflanzen anzubauen. Noch heute findet man in diesen Senken Bananenstauden. Doch die geringen Flächen konnten nicht mehr zur Versorgung aller Inselbewohner dienen und so brachen wilde Kämpfe aus.

Ein Trauerspiel, das zeigt, wie abhängig wir von Pflanzen als Lebensmittel sind.

 

Lass dir nicht die Luft zum Atmen nehmen

Die Pflanzen auf der Erde, die Mikroalgen im Meer und einige Bakterien, die Photosynthese betreiben, produzieren den Sauerstoff, der für unsere Atemluft so wichtig ist. Ohne diese Luft wären wir nicht lebensfähig.

Der Sauerstoffanteil in der Atmosphäre nimmt langsam ab. Dennoch brauchen wir  kurzfristig keine Angst haben, dass uns die Luft zum Atmen ausgeht. Doch ein Bewusstsein für die Herkunft unseres lebensnotwendigen Sauerstoffs ist wichtig um die Notwendigkeit von einem grünen Lebensraum zu verstehen.

 

Pflanzen als Heilmittel

Bereits seit tausenden Jahren ist dem Menschen bekannt, dass Pflanzen eine heilende Wirkung haben können. Es gibt Pflanzen, welche schleimlösend oder entzündungshemmend sind. Andere sind antibakteriell oder antiviral.

Auch heute noch können einfache Beschwerden mit diesen natürlichen Hausmitteln geheilt werden.

Knoblauch wirkt antibakteriell, die in Zwiebeln enthaltene Fruktose schützt vor Gruppeviren. Thymiantee hilft bei Schnupfen oder Husten und Ingwertee kurbelt den Stoffwechsel an und fördert die Verdauung.

 

Fazit:

Pflanzen sind nicht auf uns angewiesen, aber wir auf Pflanzen. Unser Schicksal ist eng mit den Pflanzen auf unserer Erde verknüpft. Ob wir wollen, oder nicht. Mit Pflanzen und der Natur verbinden wir nicht ohne Grund eine “lebensschenkende Mutter”.

Auch deswegen fühlen wir uns in einem grünen Umfeld geborgen und pudelwohl. Wenn du starten möchtest dein grünes Paradies zu zaubern, dann checke meine vielen Tipps auf pflanzensuchti.de

Welche absolute Lebensnotwendigkeit fällt dir zu Pflanzen ein? Schreib mir einfach. Der Austausch mit dir ist mir super wichtig.