Der Regenbogenbaum und sein Geheimnis

Die Natur überrascht immer wieder mit unglaublicher Farbenpracht. Ein besonderer Hingucker sind die Regenbogenbäume. Ja – richtig gehört: Regenbogenbäume.

Die bunten Farben auf der Rinde verleihen dem Regenbogenbaum seinen Namen.

Er gehört zu den Eukalypten. Deswegen lautet der lateinische Name Eucalyptus deglupta.

Diese Eukalyptus-Art ist die einzige in dieser Gattung, die nördlich des Äquators ihr natürliches Verbreitungsgebiet hat. Außerdem ist sie eine der wenigen Arten, die außerhalb von Australien heimisch sind.

“Nördlich des Äquators” bedeutet aber nicht, dass diese Eukalyptus-Art besonders kälteresistent ist. Im Gegenteil: Auf den Inseln im Indopazifik wächst sie in den Regenwäldern und ist durchgehend warme Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit gewohnt.

Der Regenbogenbaum gehört zu den am schnellsten wachsenden Bäumen und wird bis zu 60 Meter hoch mit einem Stammdurchmesser bis von bis zu 2 Metern.

Aber wie entsteht die auffällige bunte Farbmusterung?
Eigentlich ist die Rinde des Baumes braun. Wie bei Platanen löst sich allerdings die Rinde im laufe der Zeit durch Risse und die darunter liegende grüne Rinde kommt zum Vorschein. Bis die Rinde wieder die bräunliche Farbe bekommt verändern sich die Farben von orange und rot bis hin zu bläulich, lila.

Prinzipiell ist eine Kultivierung hierzulande im Sommer draußen und im Winter drinnen möglich. Da der Baum immergrün ist, benötigt er auch im Winter einen hellen Standort. Der große und schnelle Wuchs bedeutet vor Allem: hohe Zimmerdecken werden bevorzugt.

Wenn du dir so einen Regenbogen-Eukalyptus beschaffen möchtest, dann hast du es allerdings nicht ganz so einfach. Im normalen Baumarkt wirst du sie nicht finden. Es gibt einige Seiten, die Samen anbieten. Daraus kann er dann selbst gezogen werden.

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